Die Juniorensaison endete mit dem Junioreneuropacup in der Sächsischen Schweiz in Deutschland. Es erwarteten uns schöne Wettkämpfe in einem technisch anspruchsvollen Sandsteingebiet.
Der erste Lauf (Sprint) fand im Gesundheitspark Bad Gottleuba statt. Am Anfang hatte ich etwas Probleme in den Lauf zu kommen und verlor bis Posten 7 etwa 30 Sekunden durch Unsicherheiten und Zögerern. Danach ging es besser und schlussendlich wurde ich guter 11. mit 1’53″ Rückstand auf den Sieger und nur 19″ auf einen Diplomplatz!
Die Langdistanz begann mit einem kurzen schwierigen Posten, den ich aber recht gut fand und zu dem ich erstaunlicherweise Bestzeit hatte. Leider konnte ich diesen Trend nicht fortsetzen und verlor beim 6. Posten schon fast 2 Minuten. Dann kam eine nicht so gute Phase und ich nahm die langsame Route zum Neuner und zum 14. eine schlechte Route bei der ich dann auch noch einen Fehler machte und 3,5 min verlor. Bei der nächsten langen Teilstrecke entschied ich mich wiederum für die falsche, danach ging es aber besser und ich konnte danach den Lauf doch noch recht gut beenden.
Bei der Staffel durfte ich nach einiger Diskussion am Vorabend doch in Team 1 starten. Ich dachte an letztes Jahr, wo wir gewannen und freute mich schon auf den Lauf und wollte eine gute Startstrecke hinlegen. Mit Startnummer 1 ging es los. Und das recht schnell – beim zweiten Posten war ich schon an ca. 30. Stelle eine halbe Minute hinter den Ersten, das machte mir aber nicht so viel aus, da meiner Meinung nach das Tempo zu hoch war. Und allmählich konnte ich die Lücke kleiner machen, u.a. bei der Route zu 7, wo zwei Norweger und ich die Route übers Dickicht nahmen und ca. 15 sek näher kamen.
Bei Posten 9 kam ich zur falschen Gabelung, die Situation auf der Karte war etwas merkwürdig, korrigierte den Fehler recht schnell und beim nächsten Posten realisierte ich, dass ich mit der Aktion an die Spitzengruppe kam. Danach machte ich noch einen kleinen Richtungsfehler zum 13., wo dann einige näher kommen konnten und beim Zuschauerposten war ich dann an zweiter Stelle. Durch zwei Sicherheitsrouten kamen dann zwei Teams vorbei und ich übergab an Helmut mit nur 8 sek Rückstand an vierter Stelle. Als ich mich im Ziel umdrehte sah ich dann ca. 10 Läufer im kurzen Zieleinlauf kommen. Total waren es dann 20 Teams innerhalb einer Minute, also ziemlich knapp. Das war aber auch die 2. Strecke und Helmut lief ein ausgezeichnetes Rennen und übergab in einer größeren Gruppe an 9. Stelle, worauf Robert dann auf die letzte Strecke laufen durfte, und auch er lief gut und konnte einige Teams los werden und wir wurden somit 5. mit nur 3,5 min Rückstand auf die souveränen Dänen.
