Nach Frankreich und Lipica hatte ich eine Woche wo ich mich dem Training in Wien widmen konnte. Am Tag vor meiner Abreise zu den Militärweltspielen nutzte ich die Gelegenheit und nahm noch an einem OL in Sopron teil, der eher einen Crosslauf ähnelte als einen OL (Posten entlang und auf Wegen).
Vorletzte Woche verbrachte ich in Cogne, im Aostatal (Italien) bei den Military World Games. Ja, du hast richtig gelesen – bei den Military. Für eine Woche war ich wieder ein Soldat. Ich nahm am Ski-OL Bewerb teil, der als Massenstart durchgeführt wurde
Mitteldistanz mit 2x Kartenwechsel (2x3km und 1x7km)
Beim Aufwärmen ging es noch super überall querfeldein zu laufen, als jedoch die 43 Ski-OLer wenige Minuten später starteten und beim Startpunkt rechts abbogen versanken einige im Tiefschnee, darunter auch ich. Dies kostete einige Zeit, sicher eine knappe Minute – es war echt schwer hinauszukommen, war man ca. 50 cm im Schnee eingegraben. Okay, nichts für ungut weiterkämpfen. Die Wettkampfform war auch wirklich super gewählt, mit 2 kurzen Schleifen am Anfang – gegabelt – war für einige spektakuläre Situationen gesorgt.
Die letzte Runde schickte uns hinauf in den Wald und nach einigen technisch anspruchsvollen Posten im Schmetterling ging es wieder zurück ins Ziel als 21. Nicht ganz zufrieden aber durch das traumhafte Wetter ermuntert genoss ich die Zeit in Cogne gemeinsam mit u.a. Thomas Lang.
Siehe Foto vom Hotel du Grand Paradis:

Cliffs, cold feet and snow
Direkt anschließend ging es weiter nach Kristiansand auf Trainingslager mit dem Nationalkader. 12 hochwertige Trainings im herrlichen Küstengelände sorgten für einige OL-intensive Kilometer. Ein 10 min/km-Schnitt war schnell! Vor allem am Anfang des Trainingslagers kämpfte ich mit kalten Füßen in den nassen Sümpfen. Ich kam immer besser ins Orientieren und in meine Routinen hinein und konnte den Kurs zufrieden abschließen.