SM Natt & Sprint

Mein erster Saisonstart in Skandinavien war heuer bei der Schwedischen Meisterschaft im Nacht-OL. Die Posten beim OL-technisch anspruchsvollen Nachtlauf waren im Gelände nur mit Postenständer und Reflektoren markiert. Das Gelände war zum Teil sehr diffus, was das Orientieren bei eingeschränkter Sicht umso schwieriger macht. Durch die langen Routenwahlen und dem gegabelten Schmetterling war man im Gegensatz zu den großen Nachtstaffeln ziemlich auf sich alleine gestellt.
Beim ersten Nacht-OL Wettkampf des Jahres und meinem ersten SM Start in der allgemeinen Klasse konnte ich auf der 13 km langen Strecke den 45. Platz belegen (120 Teilnehmer).
Karte SM Natt

Kartenzeichner der Sprintmeisterschaft war Maths Carlsson, der auch die Karte Kurpark Oberlaa für die Österreichische Staatsmeisterschaft 2010 – bei der mein Verein der OLC Wienerwald Veranstalter war – gezeichnet hat. Diese ist übrigens als Musterkarte in der schwedischen Wettlaufordnung für Sprint-OL dargestellt.
Um die Finalteilnehmer zu ermitteln wird – wie bei der Weltmeisterschaft – ein Qualifikationswettkampf herangezogen.

Die Technische Universität Chalmers in Göteborg und die umliegenden Siedlungsgebiete und Wälder wurden als Wettkampfgelände für Qualifikation und Finale verwendet.

Mir gelang ein – bis auf eine Teilstrecke ;-) – guter Qualifikationslauf. Kurze Teilstrecken gemixt mit komplizierten Routenwahlen kennzeichneten die Bahnlegung. In der starken Konkurrenz verfehlte ich als 13. das A-Finale (10 gehen weiter). In Anbetracht der nicht ganz optimal verlaufenen Vorbereitungswochen bin ich mit meiner Zeit zufrieden.
Karte SM Sprint kval

Für das B-Finale war ich top motiviert und ich startete auch gut ins Rennen. Ich hatte ein gutes Gefühl, beim steilen Anstieg zum 4. Posten hatte ich schon ein bisschen Laktat in den Beinen, zum 5er ging es dann zum Glück eh bergab. Die kritischen Stellen hatte ich im Griff und ich belegte am Ende mit 38 Sekunden Rückstand den 11. Platz. Wie sich später beim Zwischenzeiten vergleichen herausstellte war meine Route zum 2. Posten etwa 10 Sekunden langsamer und auch zum 15. Posten wäre über links ein klein wenig schneller gewesen. Nach meinem Lauf konnte ich bei Sonne und angenehmen Frühlingstemperaturen die A-Finalläufe ansehen und Anna (13. Platz D20) anfeuern.
Karte SM Sprint final

Ergebnisse & GPS Tracking

smsprinterik

Es hat einen Bericht über den Neuseeland Wettkampf- und Trainingsaufenthalt im Verbandsmagazin des Österreichischen Fachverbands für OL (ÖFOL) gegeben: Leseprobe

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