South Island Adventures

Mit der Fähre über die Cook Strait ging es auf die Südinsel, die sehr viel Natur und Variation bietet und schwach besiedelt ist. Der Norweger Øystein Kvaal Østerbø schloss sich unserer Reise-Trainingsgruppe an.
Highlights während der ersten Woche:

  • Abel Tasman National Park: super Track entlang der vielen Buchten (Apple Tree Bay, Torrent Bay, uvm.), den wir für ein langes Lauftraining genutzt haben (das trifft ab jetzt für die meisten Orte zu). Ein paar Stunden Kajak fahren im Meer durfte auch nicht fehlen. Ein echtes “Must-see”.
  • Paparoa National Park und Inland Pack Track an der Westküste: abenteuerliche Wanderroute. Die ersten 9 km im Flussbett mit unzähligen Flussdurchquerungen. Der Rest Native Forest, sozusagen Dschungel.
  • Punakaiki – Pancake Rocks: beeindruckende Felsformationen.
  • Arthur’s Pass ist einer der bekanntesten Gebirgspässe Neuseelands. Der Berglauf auf den Avalanche Peak (1100 Höhenmeter in 1 Stunde) wurde mit einer tollen Aussicht bei perfektem Bergwetter belohnt. Einen Kea-Papagei durften wir auch hautnah sehen. Und weil es so schön war liefen wir noch zu Devil’s Punchbowl Wasserfall (141 m).
  • OL-Training am Flock Hill (ohne Posten). Sehr anspruchsvoll mit den vielen Felsen und Steinen. Oft waren die kleineren Steine eine größere Orientierungshilfe im Postenraum: Karte Teil 1, Teil 2
  • Cave Stream – eine Höhle durch die ein Fluss fließt. Wir haben die Höhle flussaufwärts nach dem OL-Training am Flock Hill durchquert.

Im nächsten Blogbericht geht’s nach Christchurch, zu den South Island Championships, und und und.

Cook Strait Fähre
Cook Strait Fähre
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Cook Strait

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Picton
Picton
Kajaken beim Split Apple Rock
Kajaken in Kaiteriteri, hier beim Split Apple Rock
Abel Tasman National Park
Abel Tasman National Park
Abel Tasman National Park
Abel Tasman National Park
Lauftraining im Abel Tasman National Park
Lauftraining im Abel Tasman National Park
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Westküste
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Christian, Gernot, Øystein, Erik
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Westküste
Lauftraining am Inland Pack Track zu den Pancake Rocks
Lauftraining am Inland Pack Track an der Westküste
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Wald an der Westküste
Pancake Rocks
Pancake Rocks
Pancake Rocks
Pancake Rocks
Pancake Rocks
Pancake Rocks
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Pancake Rocks
Perfektes Bergwetter
Perfektes Bergwetter

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Kea
Kea Papagei
Oben am Avalanche Peak
Oben am Avalanche Peak
Arthur's Pass
Arthur’s Pass. Devil’s Punchbowl Wasserfall im Hintergrund
Erholung zwischen den Trainingseinheiten
Erholung zwischen den Trainingseinheiten in der Nähe des Arthur’s Pass. Im Hintergrund typische Backpackers.
Flock Hill
Flock Hill. Spannendes OL-Gebiet!
Flock Hill
Flock Hill
Flock Hill
Flock Hill
Cave Stream
Cave Stream
Cave Stream
Cave Stream
Höhlendurchquerung im Cave Stream
Höhlendurchquerung im Cave Stream
Cave Stream
Cave Stream

Weltcup Neuseeland: Jagdstart

Der dritte Bewerb der Weltcuprunde in Neuseeland wurde in Form einer Mitteldistanz mit Prolog und Jagdstart an einem Tag durchgeführt. Bei heißen 32°C liefen wir im typisch neuseeländischen offenen Farmland und mussten einige Weidezäune über- bzw. durchqueren.
Im Jagdstart startete ich als 54. nachdem der Prolog nicht ganz optimal verlief (1,5 min Fehler zum 2. Posten). Schlussendlich konnte ich mich im Jagdstart um 3 Platzierungen verbessern. Mit einer besseren Leistung im Prolog wäre natürlich mehr drinnen gewesen…

Ein paar Tage vor dem letzten Weltcupbewerb liefen Gernot, Alessio und ich die Oceania Relay und konnten diese gewinnen. Einen Bericht dazu gibt es auf der ÖFOL Webseite und einen Film von unserer internen Rice Giving Ceremony.

Kurz nach dem Weltcup veranstalteten die Morrison’s Sprint the Bay – sechs tolle Sprintwettkämpfe in drei Tagen.
Karten: 1. Etappe, 2. Etappe, 3. Etappe, 4. Etappe, 5. Etappe, 6. Etappe

Sprint the Bay - Hill Stage
Sprint the Bay – Hill Stage
Sprint the Bay in Splash Planet
Sprint the Bay in Splash Planet
Oceania winners
Oceania winners
Putangirua Pinnacles
Putangirua Pinnacles
Palliser Bay
Palliser Bay
Farmland Orienteering
Farmland Orienteering

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National Aquarium
National Aquarium

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Little penguins at the National Aquarium
Little penguins at the National Aquarium

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Sprint the Bay
Sprint the Bay

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Our travel group celebrating Kerschi's 6th place
Our travel group celebrating Kerschi’s 6th place
NZ - Sheep everywhere!
NZ – Sheep everywhere!

 

Weltcup Neuseeland: erster Weltcuppunkt

Die Mitteldistanz war wie erwartet eine Herausforderung. Der Beginn gelang mir sehr gut, dann ging es ins anspruchsvolle Sanddünengelände. Irgendwie kam ich in diesem Gebiet nie ins Flow und hatte ein paar 30-40 Sekunden Fehler… gegen Ende hin wurde es aber immer besser. Dennoch reichte die Leistung für den 40. Platz und somit meinem ersten Weltcuppunkt.

Am nächsten Tag stand bereits die Sprintqualifikation in Wellington am Programm. Es gab viele Zäune und Mauern die bei der Routenentscheidung berücksichtigt werden mussten. Leider ging es sich an diesem Tag nicht ganz für ein Platz im Finale aus.
Der Finallauf war mit ausschlaggebenden Routenwahlen sehr spannend und ich konnte die selbe Strecke beim anschließenden Oceania Sprint laufen.

Auch vor und nach den Wettkämpfen haben wir hier sehr viel Spaß.

Die nächste Chance auf Weltcuppunkte gibt es am Sonntag in Hawke’s Bay.

Team Austria
Team Austria
Mitteldistanz Wettkampfgebiet
Mitteldistanz Wettkampfgebiet
Mitteldistanz bei der Waikawa Beach
Mitteldistanz bei der Waikawa Beach
Ausblick auf Wellington von unserer Unterkunft
Ausblick auf Wellington von unserer Unterkunft
Wellington
Wellington

Weltcup Neuseeland: Jetzt geht’s los

Am 5. Jänner um 22.51 Uhr Mitteleuropäischer Zeit starte ich beim Weltcup in Neuseeland (lokale Zeit 6.1. 10.51).

Das heutige Model Event im Anschluss zum Wettkampfgebiet hat uns die Besonderheiten des Geländes gezeigt. Wir laufen hauptsächlich im offenen Sanddünengelände (85%) mit einem sehr detailreichen Höhenprofil.

Model Event
Model Event

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The Shire
The Shire / Auenland
Ginger Beer, The Green Dragon in Hobbiton (Gernot, Erik, Kas, Christian)
Ginger Beer im The Green Dragon in Hobbiton (Gernot, Erik, Kas, Christian)

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Mount Ruapehu
Mount Ruapehu
Vulkanische Aktivität...
Vulkanische Aktivität…

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Gletscher am Mount Ruapehu
Gletscher am Mount Ruapehu
"Mount Doom / Schicksalsberg"
“Mount Doom / Schicksalsberg”

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Die Gefährten Christian, Gernot, Erik, Alessio
Die Gefährten Christian, Gernot, Erik, Alessio

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Neuseeland Teil 1

Neujahr feierten wir heuer in Melbourne – 10 Stunden früher als in Mitteleuropa – und meine erste Laufeinheit des Jahres beendete ich noch bevor das neue Jahr zuhause startete.

Nach 3 Stunden Flugzeit und ein paar vom Flughafenpersonal gewaschenen Schuhen (sie sind da sehr strikt bei der Einreise) sind wir schließlich im Kiwiland in Auckland angekommen. Eine nette Orientierungsläuferfamilie beherbergt uns nun bis zur Weiterreise in Richtung Weltcup. In einer Art Regenwald liefen wir am Abend nach der Ankunft. Wiederum ein sehr schönes Erlebnis.

Am 2.1. konnten wir ein OL-Training im Woodhill Forest (Weltcup 1994) nördlich von Auckland machen. Teilweise ein sehr detailliertes bewaldetes Sanddünengebiet und relevant für Weltcup Event 1.

Jetzt haben wir übrigens 12 Stunden Zeitunterschied zwischen Österreich und Neuseeland.

Melbourne
Melbourne
St Kilda Beach
St Kilda Beach
Melbourne New Years Eve
Melbourne New Years Eve
Melbourne 2013
Melbourne 2013
Auckland
Auckland

Auckland

Wasserfall
Wasserfall

Auckland Wasserfall

Auckland

Auckland. Schwarzer Vukansand.
Schwarzer Vukansand

Auf der Suche nach Gold

Nach einer langen Reise mit zwei Nächten im Flugzeug ist das Österreichische Weltcup Team (Gernot und ich) gut in Melbourne angekommen und haben Christian (Ulricehamns OK) angetroffen, der auch Teil der Reisegruppe ist. Am 3. Jänner kommt noch Alessio vom italienischen Nationalteam dazu und wir sind komplett.

Wir nehmen an drei Etappen der Christmas 5 Days in Beechworth, einer berühmten Goldgräberstadt in Victoria, teil.

Bei den ersten Schritte im australischen Bush konnte die Karte Kangaroo Crossing bereits zum 5. Posten ihrem Namen gerecht werden, als ich zwei Kängurus vorbeihüpfen sehen durfte. Ein unvergessliches OL-Erlebnis! Das Gelände war wirklich super, es ging überall gut zu laufen und auch technisch war es immer interessant. Schön ist es auch wieder bei sommerlichen Temperaturen zu laufen.

Der zweite Lauf war dann im großen Goldgräbergebiet Rowdy Flat. Die Mitteldistanz auf der Karte im Maßstab 1:7500 forderte einen wirklich. Die vielen steilen Gräben waren auf der Karte oft auch schwer während dem Laufen zu erkennen. Die Müdigkeit von der 10-stündigen Zeitumstellung machte sich mehr bemerkbar als am Vortag und die Hoffnung mittels einem Goldfund die Reise zu finanzieren ist leider auch nicht geglückt…

Das Zielgebiet der letzten Etappe war nur 200 m von unserer Unterkunft entfernt. Diesmal hatten wir eine Langdistanz (9,2 km, 550 Höhenmeter).

Diese Läufe bringen mir sehr viel für die Vorbereitung auf den Weltcup in einer Woche. Es ist schon eine Weile her seit dem letzten richtigen Wettkampf.

 

World Cup New Zealand 2013

Die OL-Saison beginnt 2013 bereits im Jänner mit den ersten 3 Weltcupbewerben auf Neuseeland. Nach einigen guten Trainingsmonaten bin ich bereit für neue Herausforderungen “Down Under”.
Die Reise – vorerst nach Melbourne, Australien – hat bereits begonnen. Ich werde versuchen in den kommenden Tagen und Wochen regelmäßig Fotos und Berichte zu posten.

Das Programm sieht wie folgt aus:

29.-31.12. Christmas 5 Days (3 Etappen – Training), Beechworth, Australien

1.1. -> Neuseeland

4.1. World Cup Opening Ceremony, Feilding
5.1. World Cup Trainingslauf
6.1. World Cup Event 1 Mitteldistanz, Waikawa
7.1. World Cup Event 2 Sprint Qualifikation, Wellington
8.1. World Cup Event 2 Sprint Finale, Wellington
11.1. Oceania Relay Championships (Staffel), Wairarapa
13.1. World Cup Event 3 Mitteldistanz: Prolog am Vormittag, Jagdstart am Nachmittag, Hawke’s Bay
15.-17.1. Sprint the Bay inklusive 1 Weltranglistenlauf, Hawke’s Bay
18.1. -> Südinsel
25.-27.1. South Island Championships (Sprint, Mittel, Lang), Blenheim & St Arnaud

O-Ringen 2012

O-Ringen ist der größte OL-Wettkampf den es gibt. Heuer waren 21000 dabei und ich war für die Elitekategorie selektioniert.

Mein Ziel war es möglichst gute Etappenresultate zu machen. In der Gesamtwertung dann so gut wie möglich vor dem abschließenden Jagdstart dabei sein. Die Konkurrenz ist bei O-ringen immer sehr stark, es läuft ein großer Teil der Weltspitze und die ganze schwedische Elite mit.

Die erste Etappe (Mitteldistanz) gelang mir bis auf einen Fehler gut und ich wurde 54. Das Gelände war auch abwechslungsreich, mit einem schnellen Anfangsteil, sumpfigen Mittelteil und das Ende offener Wald mit vielen Senken.
Karte E1 Mittel 

Nicht ganz zufrieden und mit dem Wunsch nach mehr lief es bei der zweiten Etappe – Sanddünenwald direkt am Meer – umso besser. Ein sehr guter Lauf (abgesehen von einem Fehler) und es reichte für den 35. Platz! Besser als u.a. Weltmeister Emil Wingstedt und Jerker Lysell :)
Karte E2 Mittel

Mit diesem guten Ergebnis im Kopf freute ich mich richtig auf den Sprint in Halmstad. Tausende Zuschauer, Großbildschirm, einfach ein super Erlebnis in dieser Kulisse als OL-Läufer starten zu dürfen. Der schnelle Sprint war wie ich ihn mir erwartet hatte. Von Anfang an wählte ich ein hohes Tempo und versuchte möglichst nahe am Limit zu laufen. Die Beine wollten das auch und das war dann meine beste Leistung der Wettkampfwoche. 28. Platz mit 1.14 Rückstand. Ein bisschen ärgerte ich mich darüber dass nur 20 Sekunden auf den 13. Platz gefehlt haben. Aber nächstes Jahr dann.
Karte E3 Sprint

Bei den letzten beiden Langdistanz-Etappen war dann etwas die Luft draußen und ich konnte nicht mehr ganz meine Leistung abrufen. Ein Top30-Resultat wäre in der Gesamtwertung mit etwas mehr Kraft vielleicht drinnen gewesen, aber es wurde dann der 45. Platz.

Sommer, Sonne, OL

Foto: O-Ringen Halland 2012. Rechts und im Hintergrund das Wettkampfgebiet. Strand und Meer direkt neben dem Zielgebiet, ziemlich chillig. Waren an dem Tag wohl mehr Leute als sonst bei dem Strand…

Studenten Weltmeisterschaft 2012 Alicante

Die Platzierungen 15, 16 und 25 sind die besten, die ich bei Weltmeisterschaften erreicht habe. Mit vier Wettkämpfen in vier Tagen war es eine sehr intensive Woche.
Kommentare zu den Läufen: LangSprintMittelStaffel

Ein paar Erinnerungen an eine großartige Woche in Spanien:

… das steile Gelände der Langdistanz. Im Ziel wurde den Teilnehmern bei jedem Wettkampf Melonen, Cola und Massage zur Verfügung gestellt. Das ist ein Service!
Sprint Aufwärmgebiet im Castillo de Santa Bárbara
Letzter Posten beim Sprint in Alicante
Die Unterkunft – Villa Universitaria – direkt neben dem Uni-Campus und unser Pool
Das unglaublich coole Team
Playa del Alacant

Abwechslungsreiches Gelände

Mitteldistanz Zieleinlauf
Ausblick von der Burg